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Bagger-Ping-Pong bei „Wetten, dass …“

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Startseite : WILLKOMMEN BEI DER ZEPPELIN BAUMASCHINEN GMBH : Presseinformationen : Bagger-Ping-Pong bei „Wetten, dass …“

 


BU: Die Wette wird den Zuschauern erklärt (von links): Baggerfahrer Sebastian Behr, die Moderatoren Michelle Hunziker, Frank Elstner und Thomas Gottschalk sowie Baggerfahrer Ronny Zeibig. Foto: ZDF, „Wetten, dass…“, Carmen Sauerbrei Bild 1
 
BU: Der erste Aufschlag konnte beginnen. Foto: ZDF, „Wetten, dass…“, Carmen Sauerbrei Bild 2
 
BU: Angefeuert wurden Sebastian Behr und Ronny Zeibig von rund 9 600 Zuschauern in der fast hundert Jahre alten Stierkampfarena, indem jeder Ballkontakt laut mitgezählt wurde. ZDF, „Wetten, dass…“, Carmen Sauerbrei Bild 3
 
BU: Die beiden Wettkandidaten Sebastian Behr (links) und Ronny Zeibig. Foto: Birgit Friedmann Bild 4
 
 
 
Bagger-Ping-Pong bei „Wetten, dass …“
 
Sebastian Behr und Ronny Zeibig spielen mit zwei Mobilbaggern großes Tennis vor 12,43 Millionen Zuschauern
 
PALMA DE MALLORCA, SPANIEN (SR). „Wetten, dass es uns gelingt, mit zwei Baggern innerhalb von drei Minuten mindestens zehn Mal einen Ball ohne Unterbrechung über ein Tennisnetz zu spielen“, forderten die Baggerfahrer Sebastian Behr und Ronny Zeibig den ZDF-Moderator Thomas Gottschalk heraus. Bei der jüngsten Ausgabe von „Wetten, dass…“ wurde die Stierkampfarena Plaza de Toros Coliseo Balear auf Palma de Mallorca in einen Tennisplatz umfunktioniert. Dann traten zwei Mobilbagger den Beweis an, dass sie mehr können, als nur Baugruben ausheben.

Die Baumaschinen waren zwei Wochen lang unterwegs, passierten die Pyrenäen, bis sie der Deutschen beliebteste Urlaubsinsel erreicht hatten. Sie stammten von den beiden Galabaufirmen Reinhold Beckmann aus Borken und Terwiege aus Essen, die von MVS Zeppelin als Ausgleich Überbrückungsgeräte erhielten. Denn ihre Maschinen sind aufgrund der Multifunktionshydraulik in Deutschland selten anzufinden. Doch diese Ausstattung war unabdingbar, um damit eine Wette zu bestreiten, ausgetragen von Sebastian Behr und Ronny Zeibig, beides Mitglieder aus dem Zeppelin Fahrerclub.

Kennen gelernt hatten sie sich bei den Deutschen Fahrermeisterschaften, wo sich Sebastian Behr für die Teilnahme an der Caterpillar Operator Challenge, der weltweiten Fahrermeisterschaft, qualifiziert hatte und wo er als Sieger hervorging. Hauptberuflich arbeitet er als Baggerfahrer in dem Unternehmen von Berthold Winz. Ausgedacht hatte sich die verrückte Baggerwette Ronny Zeibig, der bei der Firma Majuntke als Baumaschinist beschäftigt ist. Auch er nahm schon etliche Male an Fahrermeisterschaften von Zeppelin teil und schaffte es unter die zehn besten Baggerführer deutschlandweit. Die Idee kam ihm auf einer Baustelle. „Daneben gab es einen Sportplatz, wo Jungs Fußball gespielt haben. Da ist der Ball über den Zaun gefallen und da habe ich ihn mit dem Löffel zurückgeschlagen“, schilderte er.

„Da wo alles angefangen hat, soll auch alles aufhören“, mit diesen Worten bat Thomas Gottschalk den Erfinder von „Wetten, dass …“, Frank Elstner, die Moderation der letzten Wette des Abends zu übernehmen. Gottschalk wollte zum Abschied der letzten Sendung auf Mallorca einmal selbst den einen Stargast mimen und den Wettpaten in seiner eigenen Sendung spielen. Mit den Worten: „Das sind die Großen Momente“, leitete er auf die Wette von Sebastian Behr und Ronny Zeibig über, als diese untermalt von klassischer Musik mit ihren Maschinen in die Arena einfuhren und diese auf dem Tennisplatz in Position brachten. Dazu meinte Frank Elstner: „Wir mussten deswegen die Arena nicht umbauen. Wenn die Fahrer mit dem Gerät nicht umgehen könnten, könnten die Fahrer jetzt nicht so eine tolle Wette anbieten.“

Entsprechend anspruchsvoll war es, die beiden Mobilbagger so zu steuern, dass sie mit den am Ausleger befestigten Platten den Ball trafen. Dazu waren sechs Bewegungen notwendig, welche die Fahrer beherrschen mussten, erläuterte Ronny Zeibig. Und das Ganze funktionierte genau umgekehrt wie das normale Baggern. „Man arbeitet normalerweise zu sich hin. Hier muss man komplett umdenken und von sich wegbaggern“, erklärte Zeibig Frank Elstner, Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker.

Auf die Frage, ob die Wettkandidaten gewinnen würden, meinte Gottschalk in seiner Funktion als Wettpate: „Ich bin mir nicht sicher. Die prominenten Gäste sagen ja immer: Es klappt, es klappt. Ich wünsche es euch. Aber aufgrund der Proben habe ich einen gewissen Informationsvorsprung und weiß, es ist wahnsinnig schwer. Trotzdem sage ich zur Motivation: Es klappt.“ Ballmädchen Jana aus Hamburg warf den Baggerfahrern den Ball zu und nach einer kurzen Aufwärmphase konnte das Bagger-Ping-Pong losgehen. Über 25 Jahre war es her, dass Frank Elstner dann die berühmten Worte ins Mikrophon sprach: „Top, die Wette gilt.“

Während sich die beiden Kandidaten den Ball zuspielten, meinte Elstner: „Nächste Woche geht es los in Wimbledon. Das könnt ihr übertreffen.“ Doch ganz so wie geprobt, lief es dann doch nicht. Denn das Zuspiel klappt bis zu sechs Mal, bis der Ball ins Aus geschlagen wurde. Angefeuert wurden Sebastian Behr und Ronny Zeibig von rund 9 600 Zuschauern in der fast hundert Jahre alten Stierkampfarena, indem der Ballkontakt laut mitgezählt wurde. Doch selbst das Daumendrücken von Michelle Hunziker, Thomas Gottschalk und Frank Elstner half nichts – die Wette wurde verloren. Da konnte selbst der Riesenapplaus des Publikums und die tröstenden Worte von Frank Elstner: „Nicht traurig sein. Ihr habt bewiesen, dass ihr mit dem Bagger Tennisspielen könnt. Es war eine klasse Wette. Bei den Weltmeisterschaften im Baggern holt ihr das alles wieder nach“, die beiden nicht recht aufmuntern.

12,43 Millionen Zuschauer verfolgten das Tennis-Match und sahen noch einmal zu, wie Thomas Gottschalk in Mallorca zur Hochform auflief. Auch viele Zeppelin Mitarbeiter fieberten für die Baggerfahrer mit. „Schade“, so Michael Heidemann, der Vorsitzende Geschäftsführer der Zeppelin Baumaschinen GmbH, „dass die schwierige Wette dann noch nicht ganz geklappt hat, aber es ist nun mal ein Spiel. Unsere Bagger wurden in der stimmungsvoll ausgeleuchteten Arena von Palma sehr gut in Szene gesetzt. Als dann das ZDF am Sonntagnachmittag die Show noch einmal in voller Länge wiederholte haben sicher sehr viele Menschen im deutschsprachigen Raum gesehen, was mit Baumaschinen alles möglich ist.“

@Kasten: Was es mit den Meisterschaften im Baggern auf sich hat

Bei vielen Investitionsentscheidungen stellen sie das entscheidende Zünglein an der Waage dar: die Fahrer von Baumaschinen. Bevor ein Unternehmen einen neuen Bagger oder Radlader anschafft, wird vielfach explizit nach der Meinung des Maschinisten gefragt. Denn von ihm hängt ab, wie effektiv der neue Bagger oder Radlader eingesetzt werden kann. Um der Bedeutung der Baumaschinenfahrer Ausdruck zu verleihen, hat darum die Zeppelin Baumaschinen GmbH vor 16 Jahren den Zeppelin Fahrerclub ins Leben gerufen. Was 1995 keiner für möglich gehalten hätte, wurde im letzten Jahr Wirklichkeit: 2010 konnte das 23 000-ste Fahrermitglied begrüßt werden. „Warum der Fahrerclub zum beliebten Treffpunkt aller Fans und Fahrer von Caterpillar Baumaschinen wurde, lässt sich leicht erklären: Es sind seine Angebote, die auf großes Interesse stoßen, allen voran die Fahrerclubwettbewerbe“, so Birgit Friedmann, welche den Club leitet. Hier müssen die Profis zeigen, was sie alles auf dem Kasten haben. Verschiedenste Geschicklichkeitsübungen an den unterschiedlichsten Maschinen dienen dazu, den besten Fahrer Deutschlands zu ermitteln. Er darf sein Können dann bei der weltweiten Fahrermeisterschaft von Caterpillar, ausgetragen im spanischen Malaga, auch international im Wettbewerb mit rund 20 Nationen unter Beweis stellen. 2008 fand diese Meisterschaft letztmalig statt – seitdem darf sich der Gewinner Sebastian Behr weltbester Baggerfahrer nennen.

BU: Die Wette wird den Zuschauern erklärt (von links): Baggerfahrer Sebastian Behr, die Moderatoren Michelle Hunziker, Frank Elstner und Thomas Gottschalk sowie Baggerfahrer Ronny Zeibig. Foto: ZDF, „Wetten, dass…“, Carmen Sauerbrei
Bild 1

BU: Der erste Aufschlag konnte beginnen. Foto: ZDF, „Wetten, dass…“, Carmen Sauerbrei
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BU: Angefeuert wurden Sebastian Behr und Ronny Zeibig von rund 9 600 Zuschauern in der fast hundert Jahre alten Stierkampfarena, indem jeder Ballkontakt laut mitgezählt wurde. ZDF, „Wetten, dass…“, Carmen Sauerbrei
Bild 3

BU: Die beiden Wettkandidaten Sebastian Behr (links) und Ronny Zeibig. Foto: Birgit Friedmann
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